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Abteilung Segeln

Die Piraten Klassenvereinigung hat die Ranglistenregatta des Jahres 2017 grafisch in einer Karte zusammengeführt:

Kegeln 2017 Abteilung Segeln TeterowAm vergangenen Samstag stand wieder unser traditioneller Kegelabend in Todendorf auf dem Kalender. Nach fünf spannenden Runden konnte Fabian auch in diesem Jahr wieder den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Er gewann mit 271 Holz vor Frank mit 255 Holz und Benni mit 251 Holz. In der geselligen Runde wurden auch gleich die nächsten Termin besprochen:

18.02.2017 - 16.00 Uhr Skat und Rommée in der Teterower Klause

08.04.2017 -  1.Arbeitseinsatz 

15.04.2017 - 2. Arbeitseinsatz 

22.04.2017 - Aprilregatta

Platz Spieler 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde 5. Runde Gesamtpunkte Durschn. Punktzahl
1 Fabi 48 58 60 55 50 271 54,2
2 Frank 52 44 50 51 58 255 51
3 Benny 53 52 47 53 46 251 50,2
4 Sascha 49 45 48 57 44 243 48,6
5 Gudrun 51 44 52 42 46 235 47
6 Ludger  41 37 55 38 49 220 44
7 Gerd 44 45 39 43 35 206 41,2
8 Ernie 24 33 52 43 53 205 41
9 Heike 32 35 32 54 47 200 40
10 Refa  17 42 23 57 50 189 37,8
11 Willem 34 20 43 43 45 185 37
12 Bärbel 28 28 39 34 29 158 31,6

 

Bügeleisenweitwurf Segelverein Teterow 2017Segelverein Teterow SSVET 2017Am vergangenen Samstag trafen sich 30 aktive Eissportler auf dem Eis vor unserem Segelverein um den diesjährigen Besten beim Bügeleisenweitwurf zu ermitteln. Während des spannenden Wettbewerbs wurden alle Sportler bei leckerer Bratwurst vom Grill und den ein oder anderen Getränk bei kräften gehlaten. Am Ende konnte Sascha den Gesamtsieg nach 18 Würfen für sich verbuchen. Auf Platz zwei und drei folgten Hartmut Strelow und Benjamin Schnepf.

 

Platz Name  Summe Durchschn. Entfernung
1 Sascha 26,92 1,50
2 Strelow 35,8 1,99
3 Benni 37,52 2,08
4 Schüpper 39,83 2,21
5 Billy 42,47 2,36
6 Hussy 44,19 2,46
7 Fabian 44,65 2,48
8 Hans Bartholy 44,91 2,50
9 Frau Ziems 46,32 2,57
10 Manfred Wimmer 46,89 2,61
11 Gutschi 48,03 2,67
12 Tüddel 49,25 2,74
13 Hartmut 50,19 2,79
14 HWR 50,89 2,83
15 Bruno 54,03 3,00
16 Tina Küppa 54,16 3,01
17 Simone 57,82 3,21
18 Christine 58,24 3,24
19 Axel Küpper 59,18 3,29
20 Eberhard Kellermann 61,86 3,44
21 Emil 65,8 3,66
22 Günther 71,24 3,96
23 Frau Kellermann 85,31 4,74

 

Hi, es ging am 10. und 11. September in diesem 16 Jahr des 3. Jahrtausends unserer Zeitrechnung auf zum Stettiner Haff, um an der Deutschen Meisterschaft der Kutter ZK 10 teilzunehmen und unseren Erfolg vom letzten Jahr zu verteidigen. Sozusagen der Saisonhöhepunkt. Wir waren in diesem Jahr schon einmal hier, um zu den Hafftagen in Ueckermünde am letzten Juliwochenende an der Regatta um das Blaue Band mitzusegeln. Was wir auch taten und nach hartem Kampf gewannen. Ein gutes Omen. Damit hatten wir und vor allen Dingen (ganz wichtig!) Hans Werner Rix Kuttersegeln Teterow Hansi uns Stürmann ein gutes Gefühl, was sich noch als wichtig herausstellen sollte. Wie immer war es von unserer Crew es eine Sternfahrt zum Regattaort. Ein Teil der Crew reiste bereits am Donnerstag an, um am nächsten Tag schnell Segelbereitschaft herstellen zu können, denn das hochsommerliche Septemberwetter lud zu einem Trainings- und Trimmschlag über das Stettiner Haff ein. Idol kam aus Rostock. Er war mit der Reisegeschwindigkeit von 122 km/h unsere Vorhut in Ueckermünde. Er lotste mich dann durch Ueckermünde. Tolle Wurst. Denn all die Wege, die uns sonst offen standen waren verpollert. Ich habe mehrere Runden gedreht. Idol versicherte mir am Handy: „Einfach an der Kirche vorbei und dann geradeaus bis zur Uecker, dann links ab zum Verein.“ Ich wiederholte mehrmals: „Da stehen Poller, hier komm ich nicht weiter.“ Antwort: „Kann gar nicht sein, ich bin da eben durchgefahren“. So habe ich mir die Poller nach drei Ehrenrunden um die Kirche mit dem „Teamwork on tour Quek“ im Schlepptau, dreimal angeschaut. Einige Passanten, die das wohl beobachtet hatten, bedachten mich mit der Scheibenwischerhandbewegung. Hätt mi nichts utmokt, ik bünn jo Meckelbörger, un de sünd ja hartsotten. Irgendwann habe ich dann versucht mich anders an die Sache ranzupirschen. Nach Süden, erste Brücke über die Uecker, dann wieder zurück nach Norden dann nach Westen, zweite Brücke über die Uecker und dann hatte ich die Orientierung wieder. Ha ihr schlauen Ueckermünder, die Verkehrsleitung soll den Autofahrern wohl sozusagen die Stadtrundfahrt auf eigene Kosten ermöglichen. Das Zentrum und der Hafen sind wirklich anguckenswert. Bin dann zum Seesportclub Ueckermünde gefahren. 
Weil am Wohnwagen „Teamwork“ dransteht, sozusagen die Outung, wurden sowohl Idol als auch ich gleich zurück in den Ueckerpark geschickt, der sollte unser Domizil für die drei folgenden Tage sein. Donnerwetter, nicht wiederzuerkennen. Sonst tummeln sich dort Tausende Menschen. Kaum zu glauben, wie einsam und leer er jetzt war. Aber hinter der Bühne sollte sich das rasant ändern. Jetzt wurden dort gerade neben den Kutterankömmlingen aus nah und fern, ein Festzelt und ein Bierstand aufgebaut. Tüdel kam aus Teterow und stieß pünktlich zum Abendschoppen mit Speck und Zwiebeln, die Idol kredenzte, zu uns. Dann später neugierig ab zum Markt. Von dort lockten Life-Rhythmen, eigentlich wollten wir essen fassen, die Livemusik lockte auch. Schicker Markt (erinnert so ein bisschen an den Grand Place in Brüssel). Groß und rings um den Markt Kneipen. Zweimal pro Woche am Dienstag- und Donnerstagabend gibt es hier Livemusik. Um 22.00 Uhr ist dann aber mit Rücksicht auf die Anwohner Schluss. Der Fisch, den ich mir im Außenbereich des ersten Hauses am Platze bestellte, war aber nicht so dolle (die Lifemusik von dichtem auch nicht – obwohl… so müsste man erst mal spielen können). Da war der Backfisch, den wir am nächsten Mittag im Fischkiosk am Ueckerpark gegessen haben, besser und wesentlich billiger. 
Gutschi kam dann zum Nachtmahl, er hatte noch Spätschicht. Aber er muss geflogen sein, denn er war seine bisherige Bestzeit gefahren. Nun waren wir schon vier. Hansi folgte im Morgengrauen des Freitags mit dem Kutter im Schlepptau (Nr. fünf). Walter (Nr. sechs) unser Backrat stößt wie immer erst am Sonnabendmorgen zu uns – ihr wisst schon, ihm obliegt die Versorgung der Schildbürger in Teterow, die das hoffentlich zu schätzen wissen. Dietmar ist leider physisch nicht präsent, da er sich zurzeit im Krankenhaus aufhält. Lieber Dietmar in unseren Gedanken und beim Segeln und Dönjes schnacken, bist du bei uns. Das geht soweit, dass Hansi mich manchmal anschnarren muss (voll berechtigt natürlich): „Zieh dein Segel dicht!“, und das wenn ich gerade über die Taktik nachdenke, weil das erstere ja dein Part ist, den ich machen muss, wenn du nicht dabei bist. Du fehlst, man hat sich an die Aufgabenteilung gewöhnt, und dann fehlt derjenige, der fehlt, doppelt.
Hansi ist am Freitagmorgen so gegen 9:30 Uhr im Hafen, wir kranen, an alter Stelle, da beim anderen Kran in der anderen Bootswerft erst am Nachmittag gekrant werden kann und löhnen (40 Euronen – das ist ganz schön rundselig!). Es ist ein hochsommerlicher Tag. Dieses Mal lasse ich mich von Jörg Gutschner und Rüdiger Wolk Muttersegeln TeterowGutschi und Tüdel rudern. Beim Blauen Band im Juli durften Idol und ich ja bekanntlich von der Werft (Kran) zum Liegeplatz rudern und Dietmar saß am Quirl. Er wollte sogar Wasserski laufen. Ja, so merkt man doch, wozu man eigentlich so eine schöne Rundsel braucht….
Ja, es hat doch so seine Vorteile achterschiffzugehörig zu sein. Wobei unbestritten die Vorschiffzugehörigkeit auch seine Vorteile hat, denn die Versorgung durch Gutschi hat schon etwas legendäres, sozusagen überlebensnotwendiges.
Wir legen direkt an der Kaimauer neben unserem Quartier an, der Planet drückt heftig. Aufriggen, auftakeln, Proviant fassen, ablegen. Wir segeln auf der Uecker zum Haff und üben dabei das „fockschonende“ Wenden und dit und dat. Auf dem Haff treffen wir die „Weltis“, das ist ja bei dieser Weite wie eine Stecknadel im Heuhaufen finden. 

Weiterlesen: Deutsche Meisterschaft 2016 der Kutter ZK 10 – eine Nachbetrachtung

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